The tradition & historical record
5 min read · 2 sourcesArmel Opera Festival ist ein internationales Opernfestival mit angeschlossenem Opernwettbewerb, dem Armel Opera Competition. Es fand erstmals 2008 unter dem Namen Opera Competition and Festival with Mezzo Television in Szeged (Ungarn) statt und wird seitdem jährlich wiederholt. Den aktuellen Namen erhielt es 2010, zunächst kombiniert als Armel Opera Competition and Festival. Von 2014 bis 2019 fanden die Aufführungen des Festivals in Budapest statt, seit 2017 auch in Wien. 1
Geschichte
Das Opera Competition and Festival with Mezzo Television wurde um 2007 als internationale Kooperation von Opernhäusern zur „Wiederentdeckung des Operngenres und Tradition, durch gegenwärtige und klassische Stücke, mit Darbietungen von neuen und bekannten Talenten“ gegründet. Initiatoren waren Armel Productions, das Szeged Open-Air Theater, das Pannon Philharmonic und der französische Fernsehsender Mezzo TV. Jedes Jahr werden fünf Produktionen verschiedener Länder mit meist neuen oder unbekannten Werken ausgewählt, in denen die teilnehmenden Sänger während der Finalrunde des Wettbewerbs die Hauptrollen übernehmen. Die übrigen Rollen singen die Mitwirkenden der jeweiligen Opernhäuser. Bei der Auswahl der Sieger wird nicht nur auf die sängerischen Qualitäten geachtet, sondern ebenso auf die Schauspielfähigkeiten der Teilnehmer. Der Wettbewerb besteht aus drei Runden. In der ersten Runde wird von jedem der fünf teilnehmenden Opernhäuser allein auf Basis sängerischer und musikalischer Kriterien für jede benötigte Rolle aller fünf Produktionen ein Bewerber ermittelt. Die zweite Runde findet im ungarischen Szeged oder in Budapest statt, wo die Direktoren der einzelnen Produktionen die endgültigen Teilnehmer auswählen. Die Finalrunde ist mit dem eigentlichen Opernfestival verbunden. Am Ende gibt es eine Abschluss-Gala, bei der die Sieger präsentiert werden. Die Aufführungen des Festivals werden international im Fernsehen oder Internet übertragen. Seit Beginn der COVID-19-Pandemie im Jahr 2020 ruht der Festivalbetrieb. Die offizielle Website ist unverändert online (Stand 2026). Es gibt dort keine Hinweise darauf, dass das Festival endgültig eingestellt wurde. 1
Wettbewerb 2008
In den ersten beiden Jahren übernahm der französischen Fernsehsender Mezzo TV die internationale Video-Übertragung der Produktionen. Die Aufführungen des Wettbewerbfinales fanden vom 2. bis 17. November 2008 im Nationaltheater Szeged statt. Produktionen 1
Francesco Cilea: Adriana Lecouvreur – Opernhaus Szeged (Ungarn) Gershon Kingsley: Raoul – Theater Bremen (Deutschland) Robert Ward: The Crucible – Dicapo Opera New York (USA) Benjamin Britten: The Rape of Lucretia – Baltische Oper Danzig (Polen) Heinrich Marschner: Der Vampyr – Opéra de Rennes (Frankreich) Preisträger 1
„Best Male Performer“: Adam Diegel (USA) in Cileas Adriana Lecouvreur „Best Female Performer“: Janja Vuletic (Kroatien) in Brittens The Rape of Lucretia „Audience Award – Best Performer“: Marcin Habela (Polen) in Kingsleys Raoul „Best Production“: Wards The Crucible (Dicapo Opera New York) 1
Wettbewerb 2009
Die Aufführungen des Wettbewerbfinales fanden vom 3. bis 17. November 2009 im Nationaltheater Szeged statt. Produktionen 1
David Alagna: Le dernier jour d’un condamné – Csokonai-Theater Debrecen (Ungarn) Richard Strauss: Ariadne auf Naxos – Baltische Oper Danzig (Polen) Bohuslav Martinů / Maurice Ravel – Theater Biel Solothurn (Schweiz) Bohuslav Martinů: Alexandre bis (Zweimal Alexander) Maurice Ravel: L’heure espagnole Marco Tutino: Vita – Oper Ostrava (Tschechien) Tobias Picker: Emmeline – Dicapo Opera New York (USA) Preisträger 1
„Best Female Performer“: Kristin Sampson (USA) in Pickers Emmeline „Best Male Performer“: Zoltán Nyári (Ungarn) in Alagnas Le dernier jour d’un condamné „Audience Awards – Best Performer“: Zoltán Nyári (Ungarn) in Alagnas Le dernier jour d’un condamné „Best Production“: Alagnas Le dernier jour d’un condamné (Csokonai-Theater Debrecen) 1
Wettbewerb 2010
Die Aufführungen des Wettbewerbfinales fanden vom 3. bis 17. November 2010 im Nationaltheater Szeged statt. In diesem Jahr zog sich Mezzo TV als Veranstalter zurück. Das Festival wurde in Armel Opera Festival umbenannt. Die Produktionen werden seitdem als Live-Stream bei Arte Live Web (später Arte Concert) im Internet übertragen. Produktionen 1
Knut Vaage: Veslefrikk – Den Nye Opera Bergen (Norwegen) Marco Tutino: The Servant – Josef-Kajetán-Tyl-Theater Pilsen (Tschechien) Giuseppe Verdi: La traviata – Nationaltheater Szeged (Ungarn) Thomas Pasatieri: The Seagull – Dicapo Opera New York (USA) Sergei Prokofjew: Der feurige Engel – Csokonai-Theater Debrecen (Ungarn) Preisträger 1
„Best Male Performer“ Zweiter Preis (geteilt): Péter Balczó (Ungarn) als Alfredo Germont in Verdis La traviata Zweiter Preis (geteilt): Zsolt Haja (Ungarn) als Constantine in Pasatieris The Seagull Dritter Preis: Alexey Bogdanchikov (Russland) als Barrett in Tutinos The Servant „Best Female Performer“: Christina Baggio (Italien) als Renata in Prokofjews Der feurige Engel „DUNA Television Award“: Verdis La traviata (Nationaltheater Szeged) „ARTE Television Award“: Vaages Veslefrikk (Den Nye Opera Bergen) 1
Wettbewerb 2011
Die Aufführungen des Wettbewerbfinales fanden vom 6. bis 15. Oktober 2011 im Nationaltheater Szeged statt. Produktionen 1
Michael Dellaira: The Secret Agent – Center for Contemporary Opera New York (USA) Josef Mysliveček: Antigona – Theater Biel Solothurn (Schweiz) Viktor Ullmann: Der Kaiser von Atlantis – Opera Krakowska Krakau (Polen) Giuseppe Verdi: Rigoletto – Josef-Kajetán-Tyl-Theater Pilsen (Tschechien) Riccardo Zandonai: Francesca da Rimini – Nationaltheater Szeged (Ungarn) Preisträger 1
„Best Female Performer“: Raquel Camarinha (Portugal) „Best Male Performer“: Wassyl Slipak (Ukraine) „Best Production“: Ullmanns Der Kaiser von Atlantis (Opera Krakowska Krakau) „Best Production/Audience Award“: Myslivečeks Antigona (Theater Biel Solothurn) „Special Award of the Jury“ „For her performance in the productions Francesca da Rimini and The Secret Agent“: Adrienn Miksch (Ungarn) „For the outstanding performance in the accompaniment of the festival productions“: Szeged Symphonic Orchestra 1
The text above is adapted from the Wikipedia article “Armel Opera Festival”, available under the Creative Commons Attribution-ShareAlike 4.0 licence. 1
Armel Opera Festival is Hungarian opera festival, according to the structured record cited below. This entry was generated automatically from that record and has not yet been reviewed by a person familiar with the tradition. 2
The source record links this tradition to 2 external registers, which can be verified through the citation. 2