Die Komyria waren im antiken Griechenland ein jährliches, zwei Tage währendes Fest zu Ehren des Zeus Komyros, das im karischen Bergdorf Panamara nahe der Stadt Stratonikeia begangen wurde.
In Panamara wurden im 19.
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Die Komyria waren im antiken Griechenland ein jährliches, zwei Tage währendes Fest zu Ehren des Zeus Komyros, das im karischen Bergdorf Panamara nahe der Stadt Stratonikeia begangen wurde.
01 · What it is
Living Tradition
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02 · Where & name
Geography awaiting source
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03 · How it is doing
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04 · Proof & reuse
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Chapter Takeaways
LiteraturMartin Persson Nilsson: Griechische Feste von religiöser Bedeutung mit Ausschluss der Attischen.
Common Questions Answered on Record
What is Comyria in plain words?
Die Komyria waren im antiken Griechenland ein jährliches, zwei Tage währendes Fest zu Ehren des Zeus Komyros, das im karischen Bergdorf Panamara nahe der Stadt Stratonikeia begangen wurde.
Where is Comyria practised or documented?
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What is the current condition of Comyria today?
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Die Komyria waren im antiken Griechenland ein jährliches, zwei Tage währendes Fest zu Ehren des Zeus Komyros, das im karischen Bergdorf Panamara nahe der Stadt Stratonikeia begangen wurde.
In Panamara wurden im 19. Jahrhundert Ruinen eines Tempels des Zeus Panameros gefunden, der den kultischen Mittelpunkt verschiedener Gemeinden darstellte, die sich später zu einem Koinon zusammenschlossen. Dort sind auch eine Reihe von Inschriften gefunden worden, die Aufschluss über die Kultpraxis geben. Neben den Komyria wurden hier auch die Panamereia, das Fest des Zeus Panameros, und Heraia zu Ehren der Göttin Hera Teleia begangen, die Komyria waren dabei mit großer Wahrscheinlichkeit das älteste der drei Feste. Neben dem Tempel befand sich ein separates, Komyrion genanntes, Heiligtum.
Die Komyria waren ein Mysterienkult, der mit einem feierlichen Umzug begann, in dem das Kultbild von Stratonikeia nach Panamara getragen
oder im Temenos herumgeführt wurde. Der das Kultbild tragende Priester saß dabei auf einem Pferd. Die Priester und Priesterinnen schenkten daraufhin Wein und Salböl aus, stellten Bretterhütten für die Fremden auf und verteilten die Opfergaben unter den Festteilnehmern, sogar Geld wurde verteilt. Die Männer wurden anschließend im Komyrion bewirtet, während die Frauen im Tempel speisten, die Sklaven wurden dabei mitbewirtet. 1
Literatur
Martin Persson Nilsson: Griechische Feste von religiöser Bedeutung mit Ausschluss der Attischen. Teubner, Leipzig 1906. Neudruck Teubner, Stuttgart 1995, ISBN 3-519-07254-8 (Digitalisat)
Karl Scherling: Komyros. In: Paulys Realencyclopädie der classischen Altertumswissenschaft (RE). Band XI,2, Stuttgart 1922, Sp. 1304–1307. (Digitalisat 1, 2) 1
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