Dance

Festum Fluxorum Fluxus

Germany

Das FESTUM FLUXORUM. FLUXUS. Musik und Antimusik. Das Instrumentale Theater war ein internationales Fluxus-Festival, das am Samstag, dem 2. und Sonntag, dem 3. Februar 1963 in der Aula der Staatlichen Kunstakademie Düsseldorf stattfand.

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Das FESTUM FLUXORUM.

01 · What it is
Dance

Live movement, rhythm, costume, or staged dramatic performance passed between generations.

02 · Where & name
Germany

Placed on record in Germany.

03 · How it is doing
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04 · Proof & reuse
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Chapter Takeaways
PlakatDas 48,5 × 23,7 cm große Plakat führt mehrere Künstler, Komponisten und Literaten auf, die nicht am FESTUM FLUXORUM FLUXUS teilnahmen, und deren Erwähnung vielmehr eine Art von Reverenz bilden.
AblaufDas FESTUM FLUXORUM FLUXUS wurde von Joseph Beuys, zu dieser Zeit Professor an der Staatlichen Kunstakademie Düsseldorf, in Absprache mit George Maciunas und Nam June Paik persönlich organisiert.
Erster AbendJean-Pierre Wilhelm, der von 1957 bis 1960 die Galerie 22 in Düsseldorf führte, hielt die Einführungsrede – eine längere Ansprache, in der Schlüsselbegriffe wie Dada, Junk Art, Pop Art und Happening fielen, die…
Zweiter AbendAm zweiten Abend standen zwei Leitern, die Schultafel sowie der Flügel auf der Bühne.
Common Questions Answered on Record
What is Festum Fluxorum Fluxus in plain words?

Das FESTUM FLUXORUM.

Where is Festum Fluxorum Fluxus practised or documented?

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The tradition & historical record

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Das FESTUM FLUXORUM. FLUXUS. Musik und Antimusik. Das Instrumentale Theater war ein internationales Fluxus-Festival, das am Samstag, dem 2. und Sonntag, dem 3. Februar 1963 in der Aula der Staatlichen Kunstakademie Düsseldorf stattfand. Das Festival war nach Konzerten in Wiesbaden, Kopenhagen und Paris die vierte Station einer von George Maciunas konzipierten internationalen Fluxus-Tournee. 1

Plakat

Das 48,5 × 23,7 cm große Plakat führt mehrere Künstler, Komponisten und Literaten auf, die nicht am FESTUM FLUXORUM FLUXUS teilnahmen, und deren Erwähnung vielmehr eine Art von Reverenz bilden. Dies sind unter anderem George Brecht, Sylvano Bussotti, John Cage, Cornelius Cardew, Carlheinz Caspari, Robert Filliou, Brion Gysin, Alfred E. Hansen, Raoul Hausmann, Dieter Hülsmanns, Toshi Ichiyanagi, Takehisa Kosugi, V. Landsbergis, Gjörgi Ligeti, Jackson Mac Low, Gherasim Luca, Bruno Maderna, Yoriaki Matsudaira, Yoko Ono, K. Penderecki, Terry Riley, Griffith Rose, Frederic Rzewski, A. Salcius und Robert Watts. In seiner Grundstruktur ist das Plakat mit den von Maciunas entworfenen Plakaten zum Wiesbadener Fluxus-Festival Fluxus. Internationale Festspiele Neuster Musik vom 1. bis 23. September 1962 und dem Pariser Festum Fluxorum. Poesie, Musique et Antimusique evenementielle et concrete vom 3. bis 8. Dezember 1962 verwandt, jedoch mit weißer Schrift auf schwarzem Grund. Die Details wurden von Beuys gestaltet, so hatte sich jedenfalls Paik geäußert: „The Poster design Beuys himself was very instructive.“ Und weiter: „The leader of Fluxus, George Maciunas’ name is placed at the upper left corner and mine is under his followed by many other names. Beuys’ name is placed at the 32nd in old German alphabet, which is not easily readable.“ Da das Fluxus-Fest als „Colloquium für die Studenten der Akademie“ angesetzt wurde, ist davon auszugehen, dass Beuys auf den pädagogischen Gehalt einer solchen Veranstaltung hinweisen wollte. 1

Ablauf

Das FESTUM FLUXORUM FLUXUS wurde von Joseph Beuys, zu dieser Zeit Professor an der Staatlichen Kunstakademie Düsseldorf, in Absprache mit George Maciunas und Nam June Paik persönlich organisiert. Paik, der zunächst von Maciunas für einen Solo-Abend in Düsseldorf gewonnen werden sollte, brachte Beuys „als Mitorganisator für ein umfangreiches Festival von Aktionen aller Art ins Spiel“, woraufhin sich Maciunas in seinen Briefen an Beuys und Paik wandte, in denen er unter anderem um Besorgung von Requisiten wie eine freistehende Leiter, einen Diaprojektor oder eine Wasserkübel bat. Teilnehmende Künstler waren Dick Higgins, Bengt af Klintberg, Alison Knowles, Arthur Køpcke, George Maciunas, Staffan Olzon, Nam June Paik, Benjamin Patterson, Tomas Schmit, Daniel Spoerri, Frank Trowbridge, Wolf Vostell, Emmett Williams und Joseph Beuys, der vor Beginn der Veranstaltung eine „Schnur am oberen Gestänge einer Schultafel befestigt hatte und auf einer Horizontalverstrebung unterhalb der Tafel seinen Hut, Gezweig und noch weiters, offenbar Tonklumpen, abgelegt hatte.“ George Maciunas hatte für die Düsseldorfer Veranstaltung Aktionspläne entwickelt, die jedoch in der Realität häufig von diesen abwichen. Da es im Fluxus-Kreis üblich war, sich nach demokratischen Vereinbarungen zu richten, in dem Sinne, „daß der Autor eines Werkes nicht gleichzeitig sein Interpret sein muß, agierten die in Düsseldorf beteiligten Künstler auch in Stücken ihrer Künstlerfreunde.“ 1

Erster Abend

Jean-Pierre Wilhelm, der von 1957 bis 1960 die Galerie 22 in Düsseldorf führte, hielt die Einführungsrede – eine längere Ansprache, in der Schlüsselbegriffe wie Dada, Junk Art, Pop Art und Happening fielen, die aufzeigen sollten, wovon sich das kommende Ereignis abgrenzen würde, sowie die Formulierung „scheinbar absurde Handlungen“. Nachdem sich Wilhelm in die erste Reihe gesetzt hatte, saß Beuys hinter ihm im Publikum oder stand neben der Bühne, um während des restlichen Abends, sehr zur Verärgerung der Aufführenden, diese mit dem hellen Licht einer Taschenlampe zu blenden. 1

Das Konzert begann am ersten Abend mit Benjamin Pattersons Paper Piece, wobei kleine Papierstreifen über das Publikum geworfen wurden, während gleichzeitig eine große Bahn Papier über dem Publikum ausgerollt wurde. Zudem wurde ein von Maciunas verfasstes und von Beuys gedrucktes „Manifesto“ in das Publikum geworfen. Während die Papieraktion noch im Gange war, wurde für Nam June Paiks Young Penis Symphony ein großes weißes Papier quer über die Bühne gespannt. Hierbei sollen, laut Partitur, zehn junge Männer ihren Penis nach und nach durch die Löcher der Papierwand stecken, was jedoch Paik für Düsseldorf durch sechs Zeigefinger ersetzte, die sich von hinten durch das Papier hindurchbohrten und immer größere Löcher entstehen ließen. Gleichzeitig mit Emmet Williams Counting Song, der zuvor seine Alphabet Symphony aufführte, wo er mit 26 Objekten wie einer Zigarette, einem Luftballon, Spiegel, Sektkelch und einem in Geschenkpapier eingewickelten Schuhkarton, den er sitzend auspackte, hantierte, führte Daniel Spoerri seine Hommage à l’Allemagne auf, bei der er Wilhelms Eröffnungsrede beim Klacken eines weißen Metronoms erneut vorlas. 1

Zweiter Abend

Am zweiten Abend standen zwei Leitern, die Schultafel sowie der Flügel auf der Bühne. Zunächst wurden große hölzerne Blöcke über die Bühne geschoben. Daraufhin kamen Dick Higgins, Frank Trowbridge, Nam June Paik, Joseph Beuys, Tomas Schmit, Addi Køpcke, Wolf Vostell, George Maciunas, Alison Knowles und Daniel Spoerri in vollem Licht auf die Bühne, beugten sich vor und schauten, während Higgins sein Graphis 118 vortrug, aufmerksam auf den Boden. Nun führte Joseph Beuys seine Komposition für 2 Musikanten aus, indem er während einer Aktionspause plötzlich mit großen Schritten auf die Bühne kam, ein mechanisches Spielzeug auf den Boden stellte, es aufzog und es spielen ließ, bis das Uhrwerk nach ungefähr 20 Sekunden abgelaufen war. Nach der Aktion von Beuys wurde Af Klintbergs Alternative to another Rattlesnake aufgeführt, wobei sich zunächst zwei schwedische Assistentinnen im Hintergrund vor eine Tür stellten und 20 große Papierbögen bereithielten. Von Bengt af Klintberg und Staffan Olzon, jeder auf oder neben einer Leiter stehend, wurden nun immer jeweils bis vier Bögen hochgehalten, auf denen frei erfundene Silben, Buchstaben, Satzzeichen, wie drei übereinanderliegende Parallelstriche gefolgt von fünf Punkten, zu lesen waren. Nachdem die Leitern wieder fortgeschoben waren, reichte Nam June Paik in Alison Knowles Stück Yes, yes Hansjörg Mayer die Hand, „als wolle er die endlich Angereiste begrüßen.“ Tomas Schmit häufte nun auf dem Deckel des Flügels Gegenstände auf, so eine Wasserkanne, einen Abakus, eine Blumenvase mit ein paar Blümchen, eine Plakatrolle, Toilettenpapier, eine kleine Eisenbahn und Fotos. Er hob den Deckel nach oben, wodurch mit entsprechenden Simultangeräuschen, einem polyphonen Akkord gleich, alles in Piano Piece No. 1 auf den Boden fiel. 1

Weitere Ausstellungen

Auf dem Korridor vor der Aula der Kunstakademie – das war der Aktionsraum – hatte Joseph … 1

The text above is adapted from the Wikipedia article “Festum Fluxorum Fluxus”, available under the Creative Commons Attribution-ShareAlike 4.0 licence. 1

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