The tradition & historical record
3 min read · 2 sourcesYbbsitz ist eine Marktgemeinde mit 3349 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2026) im Bezirk Amstetten im österreichischen Bundesland Niederösterreich. Die Gemeinde an der Niederösterreichischen Eisenstraße hat eine große montan-historische Tradition. 1
Geografie
Ybbsitz liegt in der Eisenwurzen im niederösterreichischen Mostviertel, im Tal der Kleinen Ybbs, einem Nebenfluss der Ybbs. Die Kleine Ybbs, die in ihrem Oberlauf bis Ybbsitz den Namen Schwarze Ois trägt, nimmt im Ort den von Süden kommenden Prollingbach auf. Die Fläche der Marktgemeinde umfasst 104,16 Quadratkilometer. 58,09 Prozent der Fläche sind bewaldet. Hausberg von Ybbsitz ist der direkt südöstlich gelegene Prochenberg. Nahe Kleinprolling befindet sich der Wallfahrtsort Maria Seesal. 1
Gemeindegliederung
Das Gemeindegebiet umfasst folgende 11 Ortschaften (in Klammern Einwohnerzahl Stand 1. Jänner 2026): 1
Die Gemeinde besteht aus den Katastralgemeinden Haselgraben, Maisberg, Prochenberg, Prolling, Schwarzenberg, Schwarzois, Waldamt und Ybbsitz. 1
Geschichte
Im Altertum war das Gebiet Teil der Provinz Noricum. Der Name "Ibsici" wird im Jahr 1107 erstmals urkundlich erwähnt und ist slawischen Ursprungs, was, wie andere Ortsbezeichnungen in der Region, auf eine frühe slawische Besiedlung schließen lässt. Im 12. Jahrhundert wurde vom Stift Seitenstetten eine Pfarre gegründet, um die sich ein Ort entwickelte, dem 1480 von Kaiser Friedrich III. das Marktrecht verliehen wurde. Durch die Nähe zum steirischen Erzberg, den Waldreichtum und die natürliche Wasserkraft entwickelte sich Ybbsitz zu einem lokalen Zentrum der Eisenverarbeitung der Eisenwurzen, das im 16. Jahrhundert seine Hochblüte erlebte. Zahlreiche gut erhaltene montanhistorische Baudenkmäler bezeugen noch die einstige wirtschaftliche Bedeutung des Ortes und sind heute in touristische Konzepte eingebunden. Am 1. April 1939 wurden die bis dahin selbständigen Ortsgemeinden Haselgraben, Maisberg, Prolling und Schwarzenberg nach Ybbsitz eingemeindet. Mit dem 1. Jänner 1971 folgte die bis dahin ebenfalls selbständige Gemeinde Waldamt. Ybbsitz ist Mitglied im Ring der Europäischen Schmiedestädte, der sich zum Ziel gesetzt hat, die regionale Vielfalt des Schmiedehandwerks und der Metallgestaltung innerhalb der Einheit Europas auf allen Ebenen zu fördern. Vermutlich Mitte des 20. Jahrhunderts ging am Prochenberg ein Meteorit nieder. Mit 2010 wurde das Schmieden in Ybbsitz in das Verzeichnis des Immateriellen Kulturerbes in Österreich aufgenommen. 1
Einwohnerentwicklung
Der Rückgang der Bevölkerungszahl seit 2001 erfolgt trotz positiver Geburtenbilanz durch eine starke Abwanderung. 1
Kultur und Sehenswürdigkeiten
Katholische Pfarrkirche Ybbsitz hl. Johannes der Täufer Wallfahrtskirche Maria Seesal Museum Haus FeRRUM 1
The text above is adapted from the Wikipedia article “Ybbsitz”, available under the Creative Commons Attribution-ShareAlike 4.0 licence. 1
Forging in Ybbsitz is traditional craftsmanship in Lower Austria, inscribed in the Unesco ICH Austrian inventory in 2010, according to the structured record cited below. This entry was generated automatically from that record and has not yet been reviewed by a person familiar with the tradition. 2
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