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Museumsuferfest

Germany

Das Museumsuferfest ist eine seit 1988 alljährlich am letzten Wochenende im August stattfindende Kulturveranstaltung in Frankfurt am Main mit inzwischen weit über Frankfurt hinaus reichender Anziehungskraft.

Frankfurt am Main: de:Museumsuferfest (am de:Holbeinsteg )
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Quick guide to Museumsuferfest

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Das Museumsuferfest ist eine seit 1988 alljährlich am letzten Wochenende im August stattfindende Kulturveranstaltung in Frankfurt am Main mit inzwischen weit über Frankfurt hinaus reichender Anziehungskraft.

01 · What it is
Living Tradition

Documented cultural tradition on record; family classification awaits an editor.

02 · Where & name
Germany

Placed on record in Germany.

03 · How it is doing
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04 · Proof & reuse
2 cited sources

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Chapter Takeaways
ProgrammDas Museumsuferfest steht seit 1988 unter einem jährlich wechselnden Motto.
GeschichteDas Fest entstand 1988 als Werbeveranstaltung für die Frankfurter Museen, nachdem die Stadt Frankfurt innerhalb weniger Jahre eine Reihe von Museen ausgebaut oder neu errichtet hatte.
Teilnehmende Museen (Auswahl)Archäologisches Museum im Karmeliterkloster Caricatura Museum für komische Kunst Deutsches Architekturmuseum Deutsches Filmmuseum Dommuseum Historisches Museum Frankfurter Ikonenmuseum Institut für Stadtgeschichte…
LiteraturVinz de Rouet: Ich liebe Sachsenhausen!
Common Questions Answered on Record
What is Museumsuferfest in plain words?

Das Museumsuferfest ist eine seit 1988 alljährlich am letzten Wochenende im August stattfindende Kulturveranstaltung in Frankfurt am Main mit inzwischen weit über Frankfurt hinaus reichender Anziehungskraft.

Where is Museumsuferfest practised or documented?

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The tradition & historical record

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Das Museumsuferfest ist eine seit 1988 alljährlich am letzten Wochenende im August stattfindende Kulturveranstaltung in Frankfurt am Main mit inzwischen weit über Frankfurt hinaus reichender Anziehungskraft. Es hat seinen Namen nach dem Museumsufer, dem in den 1980er Jahren geprägten Namen für mehr als 20 Museen zu beiden Seiten des Mains. Jährlich besuchen mehr als drei Millionen Menschen dieses größte Fest im Rhein-Main-Gebiet. 1

Programm

Das Museumsuferfest steht seit 1988 unter einem jährlich wechselnden Motto. 2011 lautete das Schwerpunktthema Italien, Italien feierte 2011 seinen 150. Geburtstag. Im Jahr 2012 war Neuseeland als Gastland zu Besuch, das zugleich Ehrengast der Frankfurter Buchmesse war. Präsentiert wurden unter anderem zahlreiche lokal bekannte Künstler und Vorführungen traditioneller Tanzgruppen der Maori und von Einwohnern der Cook Islands. Das Fest findet an beiden Mainufern zwischen Eisernem Steg und Holbeinsteg statt. Auf der südlichen Seite sind sowohl der Schaumainkai – das Kernstück des sogenannten Museumsufers – als auch die Grünflächen des Tiefkais einbezogen. Am Nordufer konzentrieren sich die Stände auf die Grünanlagen des sogenannten „Nizza“. Während des Museumsuferfests haben so gut wie alle Museen in der Frankfurter Innenstadt, vor allem aber die rund um das Mainufer gelegenen Museen, bis weit in die Nacht hinein geöffnet. Anstelle von Eintrittskarten gibt es den Museumsbutton zu kaufen, eine Ansteckplakette, die an diesem Wochenende zum Eintritt in alle beteiligten Museen berechtigt. Darüber hinaus gibt es zahlreiche Bühnen für Musik- und Tanzdarbietungen, Verkaufsstände für Kunsthandwerk, Schmuck und Kleidung sowie Freilicht-Ausstellungen von Künstlern entlang der beiden Mainufer. Einbezogen sind auch die zum Teil großzügigen Parks und Gärten der Museen sowie – gegen zusätzliche, besondere Einlasskarten – die Kunstsammlungen der in Frankfurt ansässigen Großbanken. 1

Geschichte

Das Fest entstand 1988 als Werbeveranstaltung für die Frankfurter Museen, nachdem die Stadt Frankfurt innerhalb weniger Jahre eine Reihe von Museen ausgebaut oder neu errichtet hatte. Dabei wurden am Sachsenhäuser Mainufer mehrere ehemalige Villen in Museen verwandelt. Das Fest sollte den Museen Gelegenheit geben, sich einer großen Zahl von Bürgern zu präsentieren. Günstige Eintrittspreise und ein Rahmenprogramm sollten auch solche Besucher anziehen, die sich ansonsten wenig für die Museen interessierten. Im Jahr 1990 überzeugte der Kölner Künstler Harry Owens, der geistige Vater des Traumtheaters Salomé, die Stadt Frankfurt mit einem neuen Konzept. Seine Devise war „Zurück zum Fluss“, dorthin, wo die Stadt Frankfurt einst entstanden war. Das Museumsuferfest wurde für die umliegende Bevölkerung zum attraktiven Erlebnis. Der Main wurde unter großer Medienbeteiligung zur Bühne mit einer Aufführung der Carmina Burana auf schwimmenden Inseln, Drachenbootrennen aus Singapur, Schilfboote vom Titicacasee, Gondeln aus Venedig, Auslegerkanus aus Bali und anderes mehr. Ab 1991 wurde das Fest stetig erweitert, an dem sich mehr als vierzig Nationen mit ihrer kulturellen Darstellung präsentierten. Die Aktion „Kunst am Fluß“, ein Atelier unter freiem Himmel, zeigte einen Kilometer junge Kunst aus aller Welt mit Künstlern wie Yoko Ono und einheimische Künstler wie der Bildhauer Hendoc, der von hunderten Besuchern, die Gesichter der Stadt in einen Baumstamm schnitzen ließ. Ein Höhepunkt war die 1200-Jahr-Feier der Stadt Frankfurt im Jahr 1994: Harry Owens setzte ein „Feuerspektakel“ in Szene, das 600.000 Besucher am Ufer des Mains erlebten. 1

Teilnehmende Museen (Auswahl)

Archäologisches Museum im Karmeliterkloster Caricatura Museum für komische Kunst Deutsches Architekturmuseum Deutsches Filmmuseum Dommuseum Historisches Museum Frankfurter Ikonenmuseum Institut für Stadtgeschichte Jüdisches Museum und Museum Judengasse Liebieghaus (Museum alter Plastik) Museum der Weltkulturen Museum Angewandte Kunst Museum für Kommunikation Museum für Moderne Kunst Museum Giersch (Kunst des 19. und 20. Jahrhunderts) Portikus Schirn Kunsthalle Frankfurt Städel 1

Literatur

Vinz de Rouet: Ich liebe Sachsenhausen! 33 Gründe, Sachsenhausen zu lieben. Berlin 2010, ISBN 978-3-86931-738-0. 1

Weblinks

www.museumsuferfest.de Orgel- und Chormeile 1

The text above is adapted from the Wikipedia article “Museumsuferfest”, available under the Creative Commons Attribution-ShareAlike 4.0 licence. 1

Museumsuferfest is recorded in open cultural data. The structured record cited below does not describe the practice, and this entry has not yet been reviewed by a person familiar with the tradition. 2

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Sources on Record
[1]Wikipedia: Museumsuferfest · encyclopedia
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