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جشنواره توس

Tus FestivalIran

Das Tus-Festival ist ein Festival, das dem persischen Nationalepos Schāhnāme von Firdausi gewidmet ist.

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Quick guide to Tus Festival

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Das Tus-Festival ist ein Festival, das dem persischen Nationalepos Schāhnāme von Firdausi gewidmet ist.

01 · What it is
Living Tradition

Documented cultural tradition on record; family classification awaits an editor.

02 · Where & name
Iran

Written in its own script on record as جشنواره توس.

03 · How it is doing
□□□□ (Not yet assessed)

Documented in open cultural records, but no cited field assessment of its current vitality has been added here yet.

04 · Proof & reuse
2 cited sources

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Chapter Takeaways
EntstehungsgeschichteDie Entstehungsgeschichte des 1975 erstmals durchgeführten Festivals ist der Eröffnungsrede von Schahbanu Farah Pahlavi zu entnehmen, auf deren Betreiben das Festival entstanden ist.
ZielsetzungDie Konzeption des Festivals war darauf ausgerichtet, dass
Das erste Festival (1975)Zusammenfassend kann man sagen, dass das erste Festival von 1975 alle Erwartungen übertraf.
Das zweite Festival (1976)Während sich das erste Festival eng an die vorgegebene Programmatik hielt, war das zweite Festival zunächst der Ehrung der 50-jährigen Regentschaft der Pahlavi-Dynastie gewidmet.
Common Questions Answered on Record
What is Tus Festival in plain words?

Das Tus-Festival ist ein Festival, das dem persischen Nationalepos Schāhnāme von Firdausi gewidmet ist. In local script on record, it is written جشنواره توس.

Where is Tus Festival practised or documented?

Sources on this page place Tus Festival in Iran.

What is the current condition of Tus Festival today?

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Cite as: "Tus Festival." folkroom, https://folkroom.org/art-forms/tus-festival, text CC BY-SA, with attribution.

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The tradition & historical record

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Das Tus-Festival ist ein Festival, das dem persischen Nationalepos Schāhnāme von Firdausi gewidmet ist. Damit ist es weltweit das einzige Festival, das die wissenschaftliche Diskussion über die Rezeption und den Einfluss Firdausis Werk auf die persische Literatur, Malerei und Kultur sowie auf die Weltliteratur und Weltkultur fördert und die Tradition des epischen Vortrags am Leben hält. Teil des Festivals sind Ausstellungen und Wettbewerbe, um das „Nationalgedicht der Perser“ einer breiten Öffentlichkeit nahezubringen. Das Festival wurde von der 1971 gegründeten Schahname-Stiftung (heute Firdausi-Stiftung) organisiert. Die Schahname-Stiftung war eine wissenschaftliche Stiftung, die als Forschungsinstitution mit dem Ministerium für Kunst und Kultur verbunden war. Der Name Tus-Festival leitet sich von dem Geburtsort Firdausis, der nordostiranischen Stadt Tūs ab. 1

Entstehungsgeschichte

Die Entstehungsgeschichte des 1975 erstmals durchgeführten Festivals ist der Eröffnungsrede von Schahbanu Farah Pahlavi zu entnehmen, auf deren Betreiben das Festival entstanden ist. Farah Pahlavi sagte am 14. Juli 1975 (23. Tir 1354): 1

Zielsetzung

Die Konzeption des Festivals war darauf ausgerichtet, dass 1

Firdausi als Schöpfer des Schahname, eines Werkes der Weltliteratur, gewürdigt wird, breite Teile der Gesellschaft und hier vor allem die Jugend an die literarische Tradition des epischen Erzählens herangeführt wird, im Rahmen eines wissenschaftlichen Kongresses die literarische, kulturelle und gesellschaftliche Bedeutung von Schahname diskutiert und der Fachöffentlichkeit durch entsprechende Veröffentlichungen zugänglich gemacht wird. durch öffentliche Vortragsveranstaltungen (Naghali) begleitet von Ausstellungen von Miniaturen und bildhaften Darstellungen von Vortragszenerien, musikalischen Aufführungen und Zurchaneh-Veranstaltungen die traditionellen Vermittlungsformen von Schahname belebt werden, durch neue Formen der Vermittlung wie Theateraufführungen, Filme, Autorenworkshops und Malwerkstätten vor allem der Jugend neue Zugangswege zu Schahname eröffnet werden. 1

Das erste Festival (1975)

Zusammenfassend kann man sagen, dass das erste Festival von 1975 alle Erwartungen übertraf. Während das Schiras-Kunstfestival die künstlerische Avantgarde empfing, kamen zum Festival von Tus neben Wissenschaftlern und Künstler auch Naghali-Erzähler, Ringer und Pahlavane. Das Festival fand regen Zuspruch und die Darbietungen und Diskussionsveranstaltungen, Ausstellungen und Aufführungen rund um das Werk Firdausis waren gut besucht. Nach der offiziellen Eröffnungsrede der Schahbanu Farah Pahlavi wurde ein Text von ´Dschala al-Din Homai verlesen, der die Bedeutung von Schahname für die persische Sprache hervorhob und in dem deutlich gemacht wurde, dass das beste Förderprogramm der persischen Sprache die Beschäftigung mit Firdausis Werk sei. 1

Erstmal wurden zwei Filme von Feredun Rahnama gezeigt. Der erste Film beschäftigt sich mit der Frage der iranischen Kultur und Bildinhalten, in denen sich iranische Kultur widerspiegelt. Der zweite Film zeigte den gowd (persisch گود) des Zurchaneh als einem heiligen Platz. Der epische Vortrag (Naghali) und Theateraufführungen waren ein Hauptbestandteil des Festivals. Morsched Torabi, ein berühmter Naghali bot einen Beweis seines Könnens, in dem er seinen Vortrag aus dem Teehaus auf die Mitte eines Platzes verlegte. Obwohl klein von Statur, trug er mit kräftiger Stimme Firdausis Werk vor, und wenn er in die Hände klatschte, erschallte ein Echo von Firdausis Mausoleum. Morsched Torabi schilderte den Krieg zwischen Rostam und Aschkbus. Allein mit seiner Stimme und seinem Stock, der einmal als Pferd und ein anderes Mal als Schwert diente, zog er die Zuhörer in seinen Bann. Er zeigte mit seiner Vorführungen die Grundprinzipien eines epischen Vortrags auf und machte deutlich, wie man Stimme und Körper einsetzen muss. 1

Das zweite Festival (1976)

Während sich das erste Festival eng an die vorgegebene Programmatik hielt, war das zweite Festival zunächst der Ehrung der 50-jährigen Regentschaft der Pahlavi-Dynastie gewidmet. Mit der Eröffnung des Festivals am 18. Tir 2535 (9. Juli 1976) wurde an die im Jahre 2493 (1934) unter der Regentschaft von Reza Schah abgehaltene 1000-Jahr-Feier und die Errichtung des Firdausi-Grabmals durch Reza Schah gedacht. Es wurde daran erinnert, dass es Reza Schah war, der vor 42 Jahren die Bedeutung von Firdausi für die iranische Identität mit der Errichtung eines eindrucksvollen Grabmals versinnbildlicht hat. Schah Mohammad Reza Pahlavi wies in seiner Grußbotschaft auf die Bedeutung Firdausis für den iranischen Patriotismus hin. Er betonte allerdings auch, dass sich Firdausi auch mit Begriffen wie „Held“, „Ehre“ und „Liebe“ auseinandergesetzt habe, und dass die Bedeutung Firdausis eben genau darin gesehen werden müsse, dass es ihm gelungen ist, in seinem epischen Gedicht eine Form zu finden, die es erst möglich machte, die Inhalte dieser Begriffe von Generation zu Generation teilzunehmen. Die Vortragsveranstaltungen des Festivals waren in diesem Jahr vor allem den Gedichten Omar Chayyāms gewidmet, der nur 30 Jahre nach dem Tod Firdausi in Nischapur in der Provinz Chorasan zur Welt kam. Zu dem das Festival begleitenden wissenschaftlichen Kongress kamen Wissenschaftler aus Deutschland (Hans Müller), den USA (Sheila S. Blair, Mariana S. Simpson), Jugoslawien (Dzaka Becir) und dem Iran (Zia-ed-Din Sadschadi, Ahmad Ali Redscha'i, Mehdi Gharavi, S.A. Endschavi Schirazi und Ali Ravaqi) an die Firdausi-Universität in Maschhad. Der deutsche Teilnehmer Hans Müller setzte sich mit dem Leben Firdausis und seines Einflusses auf die deutsche Literatur auseinander. 1

Die folgenden Festivals

In der Folge fanden bis 1978 weitere Festivals mit Vorträgen, Ausstellungen und einem wissenschaftlichen Kongress statt. Nach der Islamischen Revolution wurden die Gedenkveranstaltungen für Firdausi mit Ausstellungen und wissenschaftlichen Symposien fortgesetzt. 1

The text above is adapted from the Wikipedia article “Tus-Festival”, available under the Creative Commons Attribution-ShareAlike 4.0 licence. 1

Tus Festival is recorded in open cultural data. The structured record cited below does not describe the practice, and this entry has not yet been reviewed by a person familiar with the tradition. 2

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Sources on Record
[1]Wikipedia: Tus-Festival · encyclopedia
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