Painting

Reverse glass painting in Sandl

Hinterglasmalerei in SandlAustria

Die Hinterglasmalerei in Sandl ist eine traditionelle Handwerkstechnik, die im Mühlviertel seit Mitte des 18. Jahrhunderts praktiziert wird.

Auffindung der Heiligen Genoveva; Hinterglasbild; Sandl, 1. Hälfte 19. Jh.
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Quick guide to Reverse glass painting in Sandl

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Die Hinterglasmalerei in Sandl ist eine traditionelle Handwerkstechnik, die im Mühlviertel seit Mitte des 18.

01 · What it is
Painting

Visual storytelling with pigment on walls, cloth scrolls, paper, floors, or wood.

02 · Where & name
Austria

Written in its own script on record as Hinterglasmalerei in Sandl.

03 · How it is doing
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04 · Proof & reuse
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Chapter Takeaways
GeschichteUm 1760 wanderten zahlreiche Glasmaler aus Nordböhmen in die Gegend von Sandl und Buchers ein.
Museum und RezeptionIm Jahr 1989 wurde in Sandl das Hinterglasmuseum eröffnet, in dem 140 Exponate und Werkzeuge und Materialien zur Herstellung der Hinterglasbilder ausgestellt werden.
LiteraturHermine Aigner: Die Hinterglasmalerei in Sandl/Buchers.
WeblinksÖsterreichisches Verzeichnis Immaterielles Kulturerbe: Hinterglasmalerei in Sandl.
Common Questions Answered on Record
What is Reverse glass painting in Sandl in plain words?

Die Hinterglasmalerei in Sandl ist eine traditionelle Handwerkstechnik, die im Mühlviertel seit Mitte des 18. In local script on record, it is written Hinterglasmalerei in Sandl.

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The tradition & historical record

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Die Hinterglasmalerei in Sandl ist eine traditionelle Handwerkstechnik, die im Mühlviertel seit Mitte des 18. Jahrhunderts praktiziert wird. Im Jahr 2012 wurde die traditionelle Hinterglasmaltechnik aus Sandl in die UNESCO-Liste des Immateriellen Kulturerbes in Österreich aufgenommen. 1

Geschichte

Um 1760 wanderten zahlreiche Glasmaler aus Nordböhmen in die Gegend von Sandl und Buchers ein. Zunächst arbeiteten sie arbeitsteilig in lokalen Glashütten, später übten sie allein ihr Handwerk in Heimarbeit aus. In manchen Werkstätten wurde in der Blütezeit des Handwerks bis zu 200 Bildern täglich gemalt. Die Technik der Hinterglasmalerei ist seit der Antike bekannt. Charakteristisch für die Hinterglasmalerei aus Sandl ist die Verwendung von wenigen, jedoch sehr kräftigen Farben, wie zinnoberrot, blau, ockergelb, moosgrün, gelegentlich Blattgold sowie das Motiv der Sandler Rose, die vielfach die Bildecken der Glasbilder ziert. Zu den benötigten Materialien zählt der Riss (Malvorlage), Flachglas, Farben, die kalt aufgetragen werden und Weichholz für den Rahmen. Die Bilder entstehen in mehreren Arbeitsschritten: zunächst wird die Bildvorlage (Riss) auf das Glas übertragen, die geritzten Linien mit Lack nachgezogen und anschließend mit der Ausmalung des Bildvordergrundes begonnen. In weiteren Schichten werden weiter zurückliegende Bildpartien aufgetragen, so dass ein perspektivischer Eindruck entsteht. Im letzten Arbeitsschritt erfolgt die flächige Ausmalung des Hintergrundes. Bei dieser Maltechnik muss sehr präzise gearbeitet werden, da nachträgliche Korrekturen nicht möglich sind. Die Bilder wurden meist in einem einfachen Weichholzrahmen eingefasst. Besonders beliebt waren Motive von stilisierten Heiligendarstellungen, Haussegen und später Landschafts-, Tier- und Berufsdarstellungen. 1

Museum und Rezeption

Im Jahr 1989 wurde in Sandl das Hinterglasmuseum eröffnet, in dem 140 Exponate und Werkzeuge und Materialien zur Herstellung der Hinterglasbilder ausgestellt werden. In zahlreichen, bedeutenden Museen und kunsthistorischen Sammlungen, u. a. im Oberösterreichischem Landesmuseum, Bayerischen Nationalmuseum und Landesmuseum Württemberg werden Exponate der Sandler Hinterglasmalerei gezeigt. Um die Tradition lebendig zu erhalten und an die jüngere Generation weiterzugeben, werden im Hinterglasmuseum in Sandl in regelmäßigen Abständen Workshops und wissenschaftliche Symposien abgehalten. In internationalen Auktionshäusern werden die kleinen gerahmten Hinterglasbildern zu durchschnittlichen Preisen von 150 bis 250 € gehandelt. Weihnachten 1981 gab die Deutsche Bundespost eine Weihnachtsbriefmarke mit einem Hinterglasmotiv aus Sandl heraus. 1

Literatur

Hermine Aigner: Die Hinterglasmalerei in Sandl/Buchers. Ein Beitrag zur Wirtschafts- und Sozialgeschichte des südböhmisch-österreichischen Raumes. Hrsg. Hinterglasmuseum Sandl, 1992. Christian Grinninger: Malen hinter Glas. Zur Geschichte der Hinterglasmalerei. Sandl-Bilder. Landesverlag, Linz 1988. Friedrich Kneipp: Hinterglaskünste. Landesverlag, Linz 1988. Maria Walcher, Edith A. Weinlich, Caterina Krüger: Ein Erbe für alle. 103 Traditionen aus Österreich. 1. Auflage. Folio Verlag, Wien 2018, ISBN 978-3-85256-767-9, S. 35. Fritz Fellner (Hrsg.): Hinterglassymposion 1990 und 1991. Eine Publikation des Hinterglasmuseums Sandl. Sandl 1991. Fritz Fellner (Hrsg.): Hinterglassymposion 1992, 1993 und 1994. Eine Publikation des Hinterglasmuseums Sandl. Sandl 1995. Hans Jesserer: Hinterglasbilder der Schule Buchers-Sandl („Sandlbilder“). Denkmayr, Linz 1992. Kurt Lettner: Risse als Primärquelle zur Hinterglasmalerei. Eine volkskundlich-kunstgeschichtliche Untersuchung anhand von Beispielen aus Sandl und Buchers. Dissertation, Universität Graz, 2011 (uni-graz.at). Der gläserne Wald. In: Fritz Fellner (Red.): Heimatbuch Sandl. Gemeinde Sandl, 2004, S. 125–143. 1

Weblinks

Österreichisches Verzeichnis Immaterielles Kulturerbe: Hinterglasmalerei in Sandl. Traditionelles Handwerk in Oberösterreich, aufgenommen 2012. Hinterglasmuseum Sandl im Verband OÖ Museen Bibliografie zur oberösterreichischen Geschichte. Suche nach ‚Hinterglasmalerei Sandl‘. In: ooegeschichte.at. Virtuelles Museum Oberösterreich; abgerufen am 1. Januar 1900 1

The text above is adapted from the Wikipedia article “Hinterglasmalerei in Sandl”, available under the Creative Commons Attribution-ShareAlike 4.0 licence. 1

Reverse glass painting in Sandl is traditional craftsmanship in Upper Austria, inscribed in the Unesco ICH Austrian inventory in 2012, according to the structured record cited below. This entry was generated automatically from that record and has not yet been reviewed by a person familiar with the tradition. 2

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